Der Aufzug- neue Technik im alten Gebäude

Der Aufzug- neue Technik im alten Gebäude

Der Wunsch, das die Räume in der ersten Etage auch für Besucher, die auf Gehhilfen, Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind, (besser) erreichbar sind, sollte endlich verwirklicht werden. Ein Aufzug sollte dies ermöglichen. Dabei war es uns wichtig, notwendige Barrierefreiheit mit dem Denkmalschutz in Einklang zu bringen. Schließlich sollte der Charme dieser schönen, von Dombaumeister Heinrich Benteler errichteten Villa, erhalten bleiben.

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Rasch wurde deutlich, dass für diese Art von Anforderungen am ehesten ein platzsparender und schlanker Plattformlift in Frage kam.  Mit dem Aufzugsbauer wurden viele verschiedene Standortvarianten im Gebäude besprochen und wieder verworfen, bis endlich der beste Platz gefunden war.

Nun hieß es, die Planungen in die Tat umzusetzen. Neben vielen bautechnischen und denkmalrechtlichen Problemen war die Finanzierung des Vorhabens eine große Herausforderung. Doch mit großzügiger Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie und der Sparkasse Münsterland Ost konnte die Umsetzung dieses zukunftsträchtigen Projektes im Februar 2016 in Angriff genommen werden.

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Während der vierwöchigen Umbauphase war an einen geregelten Tagesablauf im Haus Benteler natürlich nicht zu denken. Deshalb wurde ein sehr entgegenkommender und herzlicher Vorschlag der benachbarten Einrichtung „Haus zum guten Hirten“, zu der bereits seit Jahren gute Kontakte bestanden, gerne angenommen. Dort wurden wir freundlich und mit großer Hilfsbereitschaft aufgenommen und konnten den Tagesbetrieb während der Umbauphase ungestört aufrecht erhalten.

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Auch das Zusammenwirken der am Umbau beteiligten Firmen gestaltete sich reibungslos, sodass im April 2016 der Aufzug in Betrieb genommen werden konnte und seitdem täglich genutzt werden kann.

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Die oberen Räume können nun zu vielfältigeren und differenzierteren Gruppenangeboten- unabhängig von der jeweiligen (Mobilitäts-) Einschränkung genutzt werden.

Wir sind uns sicher: Der neue Aufzug verbindet nicht nur das Erdgeschoss mit der ersten Etage, er verbindet auch alten Charme mit moderner Technik

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